11.08.2008, mit Fotogalerie
Nandax. In der 350-Seelen-Gemeinde herrschten 10 Tage Ausnahmezustand gepaart mit auffälliger Anhäufung von enormem Schlafdefizit. Und Österreich war mittendrin!
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Fast 90 Teilnehmer aus den Ländern Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Slowakei, Schweiz, Tschechien und sogar 4 Spezialgäste aus Tahiti lernten sich am ersten Tag kennen. Die Scheu war spürbar zu bemerken, die Nationen blieben noch größtenteils unter sich, was sich aber bald änderte. Unsere 16-köpfige Delegation zeigte sich gleich schon am ersten Tag schwer motiviert und präsentierte sich in Rot-Weiß-Roter Montur. Doch auch der Rest Europas ließ sich nicht lumpen und jede Nation zeigte ihren ganz persönlichen Willkommensschrei („Ufta“).
Was sich im Rest der 10 Tage abspielte lässt sich nur schwer beschreiben und auch die Fotos schaffen es nicht ganz die internationale Atmosphäre, den freundschaftlichen Umgang, den fairen und sportlichen Teamgeist, die Gemeinschaft und den großen Spaß einzufangen.
Neben einen Ausflug an den See (inklusive Kanufahren und Hochseilgarten) besuchte das Camp auch noch die 2. größte Stadt Frankreichs, Lyon. Sportlich gab es einige exotische und neuartige Sportarten, die viele das erste Mal ausprobieren konnten. Blasrohrschießen, Crossgolf, Bogenschießen, primitiver Tanz (schwer zu erklären aber einfach nur lustig), Boule oder Savate (eine französische Boxart). Ein weiteres Schmankerl war das Rugby, welches für viel Spaß sorgte (siehe Fotos) In verschiedenen Workshops erstellten die Teilnehmer die ganze Woche über tolle Dinge wie Fotoshows, einen ganzen Spielfilm, eine Trommelshow oder ein Theaterstück. Ein eigener Workshop war auch die Betreuung eines Internetblogs, zu finden auf
http://ficep2008.blogspot.com
Am letzten Tag gab es dann noch die olympischen Spiele, die denen in Peking wohl um nichts nachstanden. Österreich ergatterte in der Gesamtwertung den 1. Platz neben Deutschland und Frankreich. 2 erste Plätze in Wattestäbchenweitwurf und Sackhüpfen, sowie ein starker 2. Platz im Volleyball hinter Tschechien machten dies möglich.
Das Ende kam dann natürlich viel zu schnell und was sich bei der Verabschiedung abspielte war wirklich etwas Besonderes. Die Länder waren durchgemischt und konnten nicht mehr wirklich unterschieden werden Die Abschiedszenen waren rührender als der Untergang von Leonardo di Caprio in „Titanic“ und die Taschentücher feuchter als in „vom Winde verweht“.
In einem waren sich jedoch alle einig. Ein Wiedersehen gibt es beim nächsten FICEP Camp, und das findet 2009 in Österreich in Melk statt. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und wir werden alles daran setzen ebenfalls ein großes internationales Fest daraus zu machen.
Danke an alle Teilnehmer, ihr wart Spitze!
Romana & Andi